Für wohnortnahe Gesundheitsversorgung – jetzt unterschreiben!
Nein zur Schließung von vier Tiroler ÖGK-Stellen
Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) plant, vier Regionalstellen in Tirol zu schließen. Wir wollen, dass die Beratungsqualität vor Ort erhalten bleibt!
Die Richtung ist absolut besorgniserregend: Die Zentralisierung öffentlicher Dienstleistungen schreitet weiter voran – mit spürbaren negativen Folgen für Beschäftigte und Bevölkerung. Gerade ältere Menschen, Personen ohne digitale Möglichkeiten oder Versicherte mit komplexen Anliegen sind auf persönliche Ansprechpartner:innen vor Ort angewiesen. Gleichzeitig sichern Regionalstellen qualifizierte und attraktive Arbeitsplätze außerhalb der Ballungszentren.
Wenn auch du dafür bist, dass die ÖGK auch in deiner Nähe erreichbar bleibt., unterstütze uns mit deiner Unterschrift. Qualitätsvolle Änderungen dürfen nur unter Mitwirkung des Betriebsrates passieren!
Gerne kannst du die Petition auch downloaden und in deinem Betrieb Unterschriften für den Erhalt von wohnortnaher Gesundheitsversorgung sammeln.
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Wir freuen uns, wenn du die die eingescannten Unterschriftenblätter bis 3. Dezember 2027 an tirol@oegb.at sendest. Alternativ kannst du die Petition auch in den ÖGB-Regionalsekretariaten abgeben. Vielen Dank für deinen Support!
Fakten:
Die österreichische Gesundheitskasse ist mit 7,6 Millionen Versicherten die größte Krankenversicherung in Österreich. Im Jahr 2020 kam es zu einer Neu-Organisation, der sogenannten „Kassen-Fusion“: Von 21 Sozialversicherungsträgern sind fünf übriggeblieben. Die größten Einschnitte gab es bei den Gebietskrankenkassen: Aus neun wurde eine einzige Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK). Daneben wurden berufsspezifische Krankenkassen - wie etwa für BeamtInnen - gegründet.
Von der versprochenen „Patientenmilliarde“ wurde ein Milliardengrab. Ein Rechnungshofbericht hat das mittlerweile bestätigt: Statt eine Milliarde einzusparen, fielen Mehrkosten von 215 Millionen an.
Die Leidtragenden sind jetzt die Versicherten. Um Geld zu sparen, muss die ÖGK Leistungen einsparen und plant die Schließung von Standorten, darunter vier in Tirol.