Frauen am Arbeitsmarkt

Die Erwerbstätigkeit von Frauen ist in den letzten Jahren zwar kontinuierlich gestiegen, dennoch sind sie am Arbeitsmarkt strukturell benachteiligt. Fast die Hälfte der erwerbstätigen Frauen arbeitet Teilzeit – meist aufgrund tradierter Rollenklischees, Kinderbetreuungspflichten oder der Pflege von Angehörigen. In der Krise hat sich dieser Zustand nochmal verschlimmert. Das führt zu Einkommensverlusten und niedrigen Pensionen. Frauen sind aber so gut ausgebildet wie nie zuvor und unverzichtbar für den Arbeitsmarkt. Der ÖGB fordert daher den flächendeckenden Ausbau von Frauenberufszentren und Kinderbetreuungseinrichtungen, eine eigene Corona-Frauenarbeitsstiftung, die Verkürzung der Arbeitszeit, um Job und Familie besser unter einen Hut zu bringen und die Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent des Nettoeinkommens.

Arbeit und Jobverlust

ÖGB

Die Arbeitslosigkeit der Frauen ist im April 2021 noch immer höher als vor der Krise im Februar 2020 - die der Männer hat das Vorkrisenniveau hingegen bereits unterschritten.

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Frauen am Limit

27 Prozent der Frauen mussten während der Corona-Krise ihre Arbeitszeit reduzieren, um die Kinderbetreuung zu stemmen – allerdings nur 16 Prozent der Männer.

Korinna Schumann, ÖGB-Vizepräsidentin

Frauen fördern

Frauen sind in Arbeitslosigkeit aufgrund geringer Einkommen massiv von Armut betroffen. Der ÖGB fordert daher eine Erhöhunhg des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens.

Korinna Schumann, ÖGB-Vizepräsidentin

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