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Salzburg

Gewerkschaft erstreitet € 4.300,- für jungen Mechaniker

Arbeitgeber muss trotz einvernehmlicher Kündigung weiterzahlen

Ein kleiner Arbeitsunfall mit großen Folgen: Ein 21jähriger, der über eine Leiharbeiter-Firma als Automechaniker bei einem renommierten Betrieb beschäftigt war, verletzt sich an der Hand. Der vermeintliche „kleine Kratzer“ entpuppt sich letztlich als ernsthafte Geschichte: Nach Untersuchungen im UKH und beim Hausarzt wird der junge Mann im November 2018 krank geschrieben.

 

Die Leihfirma schlägt eine einvernehmliche Kündigung vor, der junge Mechaniker willigt ein – in der Hoffnung, nach Beendigung des Krankenstandes wieder im Betrieb aufgenommen zu werden. Krankengeld fließt allerdings bis Mitte Februar keines.

 

„Was viele noch nicht wissen: Seit der Gesetzesänderung am 1. Juli des Vorjahres sind Arbeitgeber verpflichtet, das Krankenentgelt über das Ende des Arbeitsverhältnisses hinaus zu bezahlen. Und das, selbst bei einer einvernehmlichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses“, stellt Daniel Mühlberger, Landessekretär der Produktions-Gewerkschaft PRO-GE klar.

 

Die PRO-GE hat die Auszahlung des Krankenentgelts erwirkt: Über € 4.300,- brutto konnten an den 21jährigen Mechaniker ausbezahlt werden. „Auch kleine Verletzungen können große Folgen nach sich ziehen. Daher ist es gut und richtig, wenn Beschäftigte jeden noch so kleinen Arbeitsunfall melden bzw. sich untersuchen lassen“, rät Mühlberger.

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