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Frauen

Lohngleichheit für Frauen erkämpfen!

Die ÖGB-Frauen kämpfen für "Gleicher Lohn für gleich(wertig)e Arbeit"

Die Forderung nach Einkommensgerechtigkeit ist so alt wie die Frauenbewegung selbst. Obwohl in den 1970er Jahren die Frauenlohngruppen abgeschafft wurden, werden Frauen nach wie vor schlechter entlohnt. Die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern sind in Österreich immer noch besonders hoch. Frauen verdienen in Vollzeitbeschäftigung immer noch um rund 20 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.

Equal Pay Day

Der "Equal Pay Day" bezeichnet den Stichtag, ab dem Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen anfangen, gratis zu arbeiten. Österreich steht mit dem "Gender Gap" - dem Einkommensunterschied zwischen den Geschlechtern - auch EU-weit auf einem der letzten Plätze. Das gilt es zu ändern und die ÖGB-Frauen kämpfen hart dafür!

Obwohl Frauen bei den Bildungsabschlüssen aufgeholt und die Männer sogar übertroffen haben, werden sie schlechter entlohnt. Dies fängt oft bei der Einstufung an, geht weiter über fehlende Anrechnungsmöglichkeiten von Karenzzeiten und setzt sich in Folge dessen auch in der Höhe der Pension weiter fort.

​Wir arbeiten daher auf mehreren Ebenen daran, dass die Einkommensgerechtigkeit hergestellt wird. Wichtig ist es, auf Gesetzes- Kollektivvertrags- und Betriebsebene alle entscheidenden AkteurInnen miteinzubeziehen und sie auch weiterhin zu ermutigen, der Pflicht, diskriminierungsfrei zu handeln, nachzukommen.

Einkommenstransparenz? Durchschaubar!

Der Begriff Einkommenstransparenz beinhaltet wesentlich mehr als nur zu wissen, was der Kollege und die Kollegin bezahlt bekommen. Unter Einkommenstransparenz wird auch verstanden, dass schon bei Stelleninseraten angegeben werden muss, mit welchem Mindesteinkommen die BewerberInnen rechnen können, sowie auf eine mögliche Bereitschaft zur Überbezahlung hinzuweisen. Das gilt auch für Teilzeitstellen und geringfügige Beschäftigungsformen, jedoch nicht für freie DienstnehmerInnen, wo dies nur auf freiwilliger Basis möglich ist.

Die Einkommensberichte stellen ein weiteres wichtiges Instrument zur Einkommenstransparenz dar. Sie zeigen im direkten Vergleich zwischen Frauen und Männern in den jeweiligen Verwendungsgruppen und Verwendungsgruppenjahren der Betriebskörperschaft auf, wo es innerhalb des Betriebes noch Ungleichheiten geben könnte und im Vergleich mit alten Berichten ob gesetzte Maßnahmen greifen.

 

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