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Oberösterreich

ÖGB-Frauen OÖ für gratis Sommerbetreuung

Chance für das Industriebundesland, Rückstand aufzuholen

Die traditionell lückenhafte Kinderbetreuungssituation in Oberösterreich droht arbeitenden Eltern im Sommer auf den Kopf zu fallen. Ist es schon in normalen Jahren schwierig, für die Schulferien Kinderbetreuung zu organisieren, so wird es für viele Familien heuer eine „Mission Impossible“. „Viele Eltern haben schon einen großen Teil ihres Urlaubs verbraucht, um die Kinder in den letzten Wochen zu betreuen“, berichtet ÖGB-Frauenvorsitzende Elfriede Schober. „Wir brauchen dringend eine Lösung für den Sommer!“

Alleinerziehende vor großen Problemen im Sommer
Im gesamten Bundesland muss heuer kostenlose Sommerbetreuung angeboten werden, so der Vorschlag der ÖGB-Frauen. „In den großen Städten ist die Lage besser, aber am Land stehen viele Familien und vor allem Alleinerziehende vor großen Problemen. Niemand kann sich im Sommer neun Wochen Urlaub nehmen. Schon gar nicht, wenn der Corona-Lockdown einen erklecklichen Anteil des Urlaubs bereits aufgefressen hat“, betont Schober die Dringlichkeit.

Jetzt Betreuung im Sommer, am Nachmittag und für Unter-Dreijährige ausbauen
Corona lege die Schwachstellen bei der Kinderbetreuung schonungslos offen: Wochenlange Schließzeiten von Kindergärten und Horten im Sommer seien schon immer ein Problem gewesen. Heuer sei die Dimension aber eine ganz andere. „Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um die Kinderbetreuung endlich so auszubauen, dass Eltern beruhigt einer Erwerbsarbeit nachgehen können und ihre Kinder bestens versorgt wissen. Im Sommer, am Nachmittag und auch für die Unter-Dreijährigen!“ so Schober.

 

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