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Salzburg

Lohnsteuerreform wird Kaufkraft stärken

Der ÖGB (im Bild: ÖGB-Landesgeschäftsführerin Heidi Hirschbichler und ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Sissy Dobernig) stellt bei seiner heurigen „Equal Pay Day“-Kampagne die Frage: Würden Sie Ihrer Tochter weniger Taschengeld geben als Ihrem Sohn?“
Symbolbild Der ÖGB (im Bild: ÖGB-Landesgeschäftsführerin Heidi Hirschbichler und ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Sissy Dobernig) stellt bei seiner heurigen „Equal Pay Day“-Kampagne die Frage: Würden Sie Ihrer Tochter weniger Taschengeld geben als Ihrem Sohn?“

„Mehr Netto vom Brutto – Lohnsteuer runter!“ war das große Ziel und die Vorgabe von AK und ÖGB: Mit der Einigung der Regierung auf eine höchst bemerkenswerte Steuerreform werden die Arbeitnehmer in Zukunft deutlich mehr im Geldbörsel haben. „Kleine und mittlere Einkommen werden spürbar entlastet. Die Kaufkraft wird dadurch gestärkt, davon profitiert auch die Wirtschaft“, zeigen sich Salzburgs AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzender Siegfried Pichler sowie ÖGB-Landesgeschäftsführerin Heidi Hirschbichler zufrieden.   

„Wichtig war uns, dass die Arbeitnehmer die Entlastung nicht selbst finanzieren müssen, sondern eine echte Entlastung für die  Menschen stattfindet. Dies ist mit der Einigung der Regierung sichergestellt“, so Pichler und Hirschbichler unisono. Der zweithöchste Eingangssteuersatz in Europa ist Geschichte, endlich wird der kalten Progression der Kampf angesagt, eine automatische Negativsteuer bringt auch Niedrigverdienern eine Entlastung. Im Gegenzug wird dem Steuerbetrug der Kampf angesagt. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie die allgemeine  Mehrwertsteuer werden nicht angetastet.

Langer Kampf für Steuerentlastung hat sich bezahlt gemacht
„Ich beteilige mich nicht an dem beliebten Spiel, ,wer findet das Haar in der Suppe'“, sieht Pichler die nun vorliegende Steuerreform positiv. „Wir hatten klare Forderungen und Anforderungen an eine Entlastungsoffensive für die Arbeitnehmer und sind nicht enttäuscht worden. Der lange Kampf, den wir mit Nachdruck geführt haben, hat sich sprichwörtlich für die Menschen bezahlt gemacht“, sagt der AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzende. Hirschbichler ergänzt: „Fast 900.000 Unterschriften und eine Kampagne der Gewerkschaftsbewegung, an der niemand vorbeisehen konnte, haben letztendlich dazu geführt, dass sich die Politik durchringen konnte, ein großes Entlastungspaket zu schnüren, das fast ausschließlich den Arbeitnehmern und Pensionisten zugutekommt.“

AK und ÖGB begrüßen Eckpunkte der Steuerreform: 

Der Eingangssteuersatz wird auf 25 Prozent gesenkt, wie von AK und ÖGB gefordert.

Statt drei wird es in Zukunft sechs Steuerstufen geben. Das sorgt für einen gleichmäßigeren und gerechteren Steuerverlauf. Der kalten Progression, die bisher die hart erkämpften Lohnerhöhungen der Gewerkschaft aufgefressen hat, wird damit der Kampf angesagt.

Eine Erhöhung des Arbeitnehmerabsetzbetrags und Verkehrsabsetzbetrages wie von AK und ÖGB gefordert, mindert die Steuerlast.

Niedrigverdiener erhalten über die sogenannte Negativsteuer eine Steuergutschrift. Damit werden auch Arbeitnehmer, die zu wenig verdienen um lohnsteuerpflichtig zu sein, entlastet und erhalten bares Geld.

Erstmals gibt es auch eine Negativsteuer für Pensionisten: Ein großer Erfolg, erhalten die Einkommensschwächsten und die Pensionisten doch in Zukunft diese Gutschrift automatisch, genau wie die Familienbeihilfebezieher. 

 

 

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