Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Tirol

Wohlgemuth ortet Ausbeutung bei Kickl-Verordnung

„Eineinhalb-Euro-Kickl schafft neuen Niedriglohnsektor“

Massiven Protest von Seiten der Gewerkschaft gegen die Pläne von Innenminister Kickl, Asylsuchende künftig mit einem Stundenlohn von 1,50 Euro abzuspeisen, formuliert Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth so: „Es ist respektlos, widerwärtig und menschenverachtend, anders kann man diese ‚Schnapsidee‘ nicht bezeichnen!“

Warum sollte die Arbeit von Asylsuchenden weniger wert sein? Ist es nicht jede Arbeitsleistung in Österreich wert, fair und gleich entlohnt zu werden? Der Stundenlohn von 1,50 Euro ist blanker Hohn und grenzt an Ausbeutung!“, kann Wohlgemuth über die Pläne nur den Kopf schütteln. Hier wolle man bewusst eine Zwei-Klassen-Gesellschaft schaffen und auf die Schwächeren in unserer Gesellschaft hinhauen. Der ÖGB-Vorsitzende ortet hinter den Plänen des Innenministers allerdings glasklares Kalkül: „Es stellt sich die Frage, ob hier bewusst ein neuer Niedriglohnsektor geschaffen werden soll. Zuerst betrifft es nur die sogenannten Remunerantentätigkeiten, aber was kommt als nächstes?“. Vollmundig hatte Türkis-Blau immer wieder davon gesprochen, dass sich Leistung lohnen müsse. „Diese Leistung lohnt sich eben nicht, man will arbeitende Menschen mit einem Hungerlohn abspeisen. Hier geht es um die Wertigkeit von Menschen und um Wertigkeit von Arbeit, beides scheint Kickl nichts wert zu sein!“, so Wohlgemuth abschließend.

Artikel weiterempfehlen

Newsletterauswahl

Tirol Info@News

Geschlecht
Geschlecht:
Name

Mit dem Absenden dieses Formulars stimme ich der Verarbeitung meiner eingegebenen personenbezogenen Daten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.

© Österreichischer Gewerkschaftsbund | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Inhalt