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GPA-djp-Teiber begrüßt Übernahme des Modells „90 für 80“ durch Vizekanzler Kogler

Wirksames Instrument zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

Vor fünf Wochen hat die Gewerkschaft GPA-djp ihr Modell „90 für 80“ vorgestellt, eine Erweiterung des Solidaritätsprämienmodells. Bei der gestrigen Kurzarbeitspräsentation im Rahmen einer Pressekonferenz hat Vizekanzler Kogler angekündigt, dass ebenjenes Modell nun forciert werden soll. Barbara Teiber, Vorsitzende der GPA-djp, sagt dazu: „Es freut uns, dass der Vizekanzler unseren Vorschlag nun aufgreift. Eine gerechtere Verteilung der Arbeitszeit ist ein wirksames Instrument zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.“

Das Modell „90 für 80“ sieht vor, dass beispielsweise vier MitarbeiterInnen ihre Arbeitszeit auf 80 Prozent senken und dafür eine fünfte eingestellt werden soll. Das Gehalt wird nur auf 90 Prozent reduziert, die Differenz zahlt das AMS. Das Modell soll freiwillig für die Beschäftigten sein.

„Dieses Modell haben wir zu Beginn der Kurzarbeitsverhandlungen als zusätzliche Maßnahme gegen die Arbeitslosigkeit vorgestellt. Gerne stehen wir dem Vizekanzler für Gespräche zur Umsetzung zur Verfügung“, so Teiber.

 
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