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Sozialpartner beschleunigen Genehmigung für Corona-Kurzarbeit

Ansuchen werden pauschal genehmigt, stichprobenartige Prüfung – Warnung vor Missbrauch

Hunderte Unternehmen haben bereits Anträge zur Corona-Kurzarbeit gestellt, um Arbeitsplätze zu sichern, die Nachfrage ist weiterhin sehr groß und im Steigen begriffen, das ist gut so. Um die Genehmigung noch weiter zu beschleunigen, haben sich die Sozialpartner heute auf ein beschleunigtes Procedere geeinigt: Die Zustimmung der Wirtschaftskammer zu den Kurzarbeitsanträgen, die gemäß der Sozialpartnereinigung gestellt werden, erfolgt ab sofort pauschal.

Das AMS erteilt vollständigen Anträgen eine vorläufige Genehmigung. Die Gewerkschaften prüfen die Anträge stichprobenmäßig und können innerhalb von 48 Stunden einzelne Ansuchen ablehnen. Die gemeinsame Erklärung der Sozialpartner ist hier abrufbar.

„Damit haben wir dieses Modell gemeinsam mit der Wirtschaftskammer ein weiteres Mal verbessert, um die Genehmigung zu beschleunigen“, sagt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian: „Uns eint das Interesse, dass möglichst viele Menschen ihre Arbeitsplätze behalten. Die heute veröffentlichte Zahl der Arbeitslosen macht die Notwendigkeit deutlich.“

Warnung vor Missbrauch

Die Sozialpartner warnen im Hinblick auf diese weitere Vereinfachung in der Abwicklung von Kurzarbeitsanträgen generell vor der missbräuchlichen Inanspruchnahme. Den Unternehmen empfehlen die Sozialpartner dringend, die Corona-Kurzarbeit mit dem Formular der Sozialpartnervereinbarung zu beantragen (alle Informationen und Formulare), da bei Abweichungen zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der nachträgliche Förderverlust droht.

 

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