digi-O

Durch Covid-19 hat sich die Arbeitswelt massiv verändert und digitales Arbeiten rückt dabei immer mehr in den Mittelpunkt. Viele Unternehmen und deren Beschäftigte stehen durch neue Qualifikationen und technische Anforderungen neuen Herausforderungen gegenüber. Bisherige Studienergebnisse zur Digitalisierung belegen, dass Beschäftigten, Betriebsräten und Führungskräften häufig das notwendige Wissen zur Implementierung digitaler Strategien fehlt und MitarbeiterInnen kaum eingebunden sind.

Zielsetzung

Genau hier setzt unser Projekt mit folgendem Ziel an: Wir wollen das Wissen der Zielgruppen zum Thema Digitalisierung erhöhen, partizipative Ansätze zur Implementierung digitaler Strategien entwickeln und erproben, um Digitalisierungsstrategien in Unternehmen im österreichisch-ungarischen Projektgebiet zu unterstützen. Um dieses Ziel zu erreichen ist im Vorfeld - auch aufgrund der sich stark ändernden Voraussetzungen im Zuge der COVID-19 Pandemie – eine fundierte Analyse des Arbeitsmarktes 4.0 notwendig, um ArbeitsmarktakteurInnen und Unternehmen bei der Planung zukünftiger Maßnahmen und Strategien zu unterstützen. Darauf aufbauend werden partizipativ in Unternehmen Beratungen zur Implementierung digitaler Strategien durchgeführt. Daraus abgeleitet werden Maßnahmen und Strategien für ArbeitsmarktakteurInnen und Unternehmen, um den künftigen Digitalisierungsgrad nachhaltig zu erhöhen. Ein weiteres übergeordnetes Projektziel ist die Stärkung der grenzüberschreitenden Kooperation der Gewerkschaften und Arbeitsmarktakteure durch den Aufbau eines Netzwerkes zur Arbeit mit Digitalisierung.

 

Unsere Projektaktivitäten

Innovative Best-Practice Beispiele teilen, und zwar über Ländergrenzen hinweg – Dies ist eines der Ziele welches sich die beiden Projektpartner, der ungarischer Gewerkschaftsbund MASZSZ und der österreichische Gewerkschaftsbund ÖGB vorgenommen haben. Gestärkt wird nicht nur der Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen hinsichtlich der Entwicklung und Umsetzung digitaler Strategien, sondern ist auch der Aufbau eines Netzwerks bestehend aus Betriebsräten, GewerkschafterInnen und weiteren ExpertInnen aus dem Arbeitsmarktbereich geplant. Die Projektaktivitäten werden bilateral und in verschiedenen Veranstaltungsformen ausgeführt, wie etwa Workshops, Seminare, oder Tagungen - auch branchenübergreifend – als auch werden digitale Zirkel initiiert. Denn Wissenstransfer auf Augenhöhe, ist die Basis nachhaltiger Kooperationen. Doch zuallererst soll mithilfe eines Fragebogens, welcher sich an BetriebsrätInnen, ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen richtet, der konkrete Bedarf hinsichtlich Problemfelder im Digitalisierungsbereich ermittelt werden. Die Fragestellungen umfassen breitgefächerte Themen wie die Miteinbeziehung der ArbeitnehmerInnen und BetriebsrätInnen in der Entwicklung und Entscheidung digitaler Unternehmensstrategien, Zufriedenheit und gelebte Praxis zu Home-Office, Nachhaltigkeitsaspekte bei der Beschaffung technischer Geräte, und vielem mehr. Aufbauend auf dessen Beantwortung, werden thematische Veranstaltungsschwerpunkte gesetzt.

Projektpartner

Lead Partner:

Alternative
L&R Sozialforschung (L&R)

Barbara Willsberger: willsberger@lrsocialresearch.at
Nicolas Pretterhofer: pretterhofer@lrsocialresearch.at

Projektpartner

Változó Világért Alapitvány (VVA)

Németh Zsolt: zsolt6620@gmail.com

BAB Unternehmensberatung GmbH (bab)

Renate Divitschek: renate.divitschek@bab.at

Alternative
Magyar Szakszervezeti Szövetség (MASZSZ)

György Károly: kgyorgy@szakszervezet.net

Alternative
Österreichischer Gewerkschaftsbund (ÖGB)