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Mjka sieht Verschlechterung für Beschäftigte in Gesundheitsberufen

Gewerkschaft kritisiert Regierungspläne zum Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz

Scharf zurück weist vida-Gewerkschafter Gerald Mjka die Regierungspläne im Rahmen der vorgesehenen Novelle zum Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz. „Die täglichen Ruhezeiten nach einem Rufbereitschaftseinsatz zu verkürzen, kann Gesundheit und Menschenleben gefährden. Wer will schon das Risiko auf sich nehmen, sich von nicht ausgeruhtem Personal medizinisch behandeln oder betreuen zu lassen? Es ist allgemein bekannt, dass Unkonzentriertheit und Müdigkeit gerade in einem derart sensiblen Bereich wie der Gesundheit zu fatalen Fehlern führen können“, warnt Mjka.

Von der Gesetzesnovelle der Regierungsparteien seien neben den ÄrztInnen vor allem Hebammen, Gesundheits- und Krankenpflegepersonal sowie OperationsassistentInnen betroffen, so der vida-Gewerkschafter weiter. „Die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen sind schon jetzt viel zu vielen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Jegliche gesetzliche Maßnahme, die ihre Situation weiter verschärft, ist daher strikt abzulehnen“, betont Mjka.

„Die gesetzliche Regelung einer Rufbereitschaft in Verbindung mit einer Verkürzung der täglichen Ruhezeit (bei Arbeiten während der Rufbereitschaft) auf fünf Stunden bis zum nächsten Dienstantritt würde daher eine grobe Fahrlässigkeit des Gesetzgebers gegenüber Personal und Patienten darstellen. Auf Kosten der Gesundheit und der Menschen darf nicht gespart werden“, ist der Gewerkschafter empört.   

„Wir wollen Schaden von den Beschäftigten und Patienten abwenden und laden die Gesundheitsministerin daher ein, sich bei uns über den harten Alltag der Beschäftigten in den Gesundheitsberufen zu informieren“, schließt Mjka.

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Protestmarsch der Beschäftigten im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich
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