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Arbeitslosigkeit bei Älteren steigt

ÖGB-Achitz fordert eine Neuauflage der Aktion 20.000

Seit Monaten ist die Arbeitslosigkeit in Österreich rückläufig – doch davon profitieren nicht alle Altersgruppen, wie die aktuellen Mai-Arbeitslosenzahlen zeigen. In der Altersgruppe der über 50-Jährigen ist die Arbeitslosigkeit erneut um 1,0 Prozent angestiegen. Zieht man die Arbeitslosen ab, die sich in Schulungen befinden, so stieg die Arbeitslosenzahl sogar um 1,5 Prozent.

Ältere sind Verlierer am Arbeitsmarkt

Selbst bei guter Wirtschaftslage haben es Über-50-Jährige immer noch schwerer am Arbeitsmarkt als andere Gruppen. Die Arbeitslosigkeit wirkt sich in Folge auch auf die Pension aus und führt langfristig zu Altersarmut. Für die Altersgruppe 50+ besteht also dringender Handlungsbedarf mit entsprechenden Beschäftigungsmaßnahmen

Leitender Sekretär des ÖGB Bernhard Achitz fordert daher schon lange die Wiederaufnahme der Aktion 20.000, die unter der ehemaligen Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) gestoppt wurde. „Gerade in Zeiten von Hochkonjunktur muss die Politik in Ältere und Langzeitarbeitslose investieren. Das sind Gruppen, die vom Wirtschaftsaufschwung alleine nichts haben. Viele Menschen sind dazu gesundheitlich beeinträchtigt und nahe am Pensionsantrittsalter. Hier kann die Politik nur mit Investitionen und konkreten, geförderten Arbeitsplätzen helfen“, so Achitz.

Was ist die Aktion 20.000?

Die Aktion 20.000 wurde im zweiten Halbjahr 2017 als Pilotprojekt für Langzeitbeschäftigungslose über 50 Jahre ins Leben gerufen. Dadurch wurde vielen tausenden Menschen die vielleicht letzte Chance auf dem Arbeitsmarkt ermöglicht. Die Aktion hat die Langzeitarbeitslosigkeit in den Pilotregionen messbar reduziert und die Betroffenen nicht im Regen stehen gelassen. Das Projekt wurde allerdings unter der türkis-blauen Regierung mit Ende Juni 2019 gestoppt.

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