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Wer erntet mein Gemüse? Wer pflückt mein Obst?

Arbeitsbedingungen von ErntehelferInnen im Fokus am Welttag für menschenwürdige Arbeit

Kinder, die in Minen nach Gold und Kobalt suchen. TextilarbeiterInnen, die im Akkord Jeans nähen, die zu Billigstpreisen verkauft werden. Amazon-Beschäftigte, deren Toilettengänge elektronisch registriert werden. Die Liste der menschenunwürdigen Arbeit ließe sich lange fortsetzen. Am 7. Oktober, dem Welttag für menschenwürdige Arbeit, mahnen Gewerkschaften weltweit mit Aktionen faire Arbeitsbedingungen ein. In der ÖGB-Zentrale wurde der Fokus auf die Arbeits- und Lebensbedingungen von ErntehelferInnen gelegt, die auch in Österreich teilweise unter wirklich unzumutbaren Arbeitsbedignungen zu Hungerlöhnen beschäftigt werden. Im Sommer 2020 sorgten die menschenunwürdige Unterbringung und die miese Bezahlung von rumänischen HelferInnen bei der Spargelernte im Weinviertel mehrmals für Schlagzeilen.

Vitaminbomben mit Infos

Ihnen und anderen verhalf die Sezioneri Kampagne zu ihrem Recht. Den Welttag für menschenwürdige Arbeit nützten VertreterInnen der Kampagne gemeinsam mit dem Internationalen Referat des ÖGB dem VÖGB, und der Produktionsgewerkschaft PRO-GE, um die Beschäftigte und BesucherInnen der ÖGB-Zentrale Catamaran in Wien über ihre Arbeit zu informieren und Bewusstsein dafür zu schaffen, dass KonsumentInnen auch Verantwortung wahrnehmen können – wenn sie fair produzierte und gehandelte Produkte kaufen.

Verteilt wurden Vitaminbomben mit Infos: an einem Obst- und Gemüsestand im Foyer gab es neben Broschüren über die Arbeits- und Lebensbedingungen von ErntehelferInnen auch Obst und Gemüse von einem Biohof. 

 

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