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Steiermark

ÖGB-Regionalkonferenz Obersteiermark-Mitte

Mehr Solidarität mit Frauen im Beruf gefordert

"Es ist immer noch eine Schande, wie Frauen in der Arbeitswelt ausgebeutet werden und wir alle schauen zu oft immer noch weg", stellte der wiedergewählte ÖGB-Regionalvorsitzende Richard Wilhelm auf der ÖGB-Regionalkonferenz Obersteiermark-Mitte in Spielberg fest. Daher sei die Solidarität mit den Frauen im Beruf vorrangige Aufgabe des ÖGB.

Mehr Gerechtigkeit stand auch im Mittelpunkt der Ausführungen des ÖGB-Landesvorsitzenden Horst Schachner, der ebenso wie die aus Wien angereiste Leitende ÖGB-Sekretärin Monika Kemperle auf die Kampagne "Sozialstaat fairteilen" aufmerksam machte. Schachner erklärte, dass ohne Sozialtransfers 43 Prozent der in Österreich lebenden Menschen an oder unter der Armutsgrenze von rund 950 Euro existieren müssten.
Erfreut teilte Schachner mit, dass sich die Mitgliederzahl des ÖGB in der Steiermark seit Jahrzehnten erstmals stabilisiert habe und gab der Hoffnung Ausdruck, "dass wir bald über steigende Mitgliederzahlen berichten können".

ÖGB-Landessekretär Wolfgang Waxenegger gab die Ergebnisse der Umfrage unter den BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen bekannt, wobei für die Befragten die drei wichtigsten gewerkschaftlichen Themenfelder Kollektivverträge und Entlohnung, Pensionen sowie Arbeitszeit sind.

Die ÖGB Regionalkonferenz Obersteiermark Mitte verabschiedete einen Antrag, die ÖGB-Landeskonferenz möge die Landesregierung auffordern, den Personalabbau im Gesundheits- und Pflegebereich nicht nur zu stoppen sondern für eine bedarfsgerechte Aufstockung des qualifizierten Personals zu sorgen.

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