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Vorarlberg

ArbeitnehmerInnenschutz in Gefahr!

PRO-GE-Landesvorsitzender Wolfgang Fritz: „Weniger Kontrollen des Arbeitsinspektorates bedeuten weniger Sicherheit am Arbeitsplatz!“
PRO-GE Landesvorsitzender Woflgang Fritz warnt vor dem Personalabbau beim Arbeitsinspektorat.
PRO-GE Landesvorsitzender Woflgang Fritz warnt vor dem Personalabbau beim Arbeitsinspektorat.

"Das Wohl und die Gesundheit der ArbeitnehmerInnen werden fahrlässig aufs Spiel gesetzt“, kritisiert PRO-GE-Landesvorsitzender Wolfgang Fritz den Personalabbau beim Arbeitsinspektorat massiv. So hat sich die Anzahl der Beschäftigten seit Anfang 2016 halbiert. „Ich fordere von der neuen Bundesregierung, diese wichtige Einrichtung zum Schutz der ArbeitnehmerInnen sofort mit den nötigen Mitteln und dem nötigen Personal auszustatten, damit eine ordentliche Kontrolle möglich ist“, so Fritz. „Der arbeitnehmerfeindliche Kurs von türkis-blau muss nun endlich ein Ende haben!“

„Das Arbeitsinspektorat erfüllt eine wichtige Rolle für den Schutz und die Einhaltung von Gesetzen und Normen“, betont Fritz. Eine Ausdünnung des Personals habe fatale Folgen für die ArbeitnehmerInnen. „Gerade im ArbeitnehmerInnenschutz kann jeder nicht sanktionierte Verstoß gegen Vorschriften unmittelbare Auswirkungen auf Gesundheit und Leben von ArbeitnehmerInnen haben!“ Weniger oder gar keine Sanktionen bedeuten für Fritz einen massiven Abbau des ArbeitnehmerInnenschutzes sowie Verschlechterungen von Arbeitsbedingungen. Fritz warnt vor den Folgen: „Ich befürchte mehr arbeitsbedingte Erkrankungen und mehr Arbeitsunfälle. Das können wir nicht akzeptieren,“ hält der PRO-GE-Landesvorsitzende fest und erinnert die Bundesregierung an ihre Verantwortung gegenüber den arbeitenden Menschen.

Fritz sieht dringenden Handlungsbedarf: „Die zuständige ÖVP-Ministerin Christine Aschbacher ist gefordert, die Schatten der türkis-blauen Vergangenheit sofort zu beseitigen und wieder mehr Mittel und Personal für die Arbeitsinspektorate zur Verfügung zu stellen. Alle ArbeitnehmerInnen in Vorarlberg haben das Recht, gesund in die Arbeit und gesund wieder nach Hause zu gehen. Dies gilt auch für die unter chronischer Arbeitsüberlastung leidenden Beschäftigten des Arbeitsinspektorats in Vorarlberg“, macht Fritz auf die angespannte Situation aufmerksam. Zudem fordert Fritz von der neuen Bundesregierung „wieder das Wohl der ArbeitnehmerInnen und nicht die Wünsche der Wirtschaft, die sich über weniger Kontrollen freut, zu berücksichtigen.“

Fritz dankt den MitarbeiterInnen der Arbeitsinspektorate, „die täglich den Spagat zwischen Überprüfen, Beraten und Mängelbehebung schaffen müssen. Der Personalabbau ist nicht zu akzeptieren, denn irgendwann werden die ArbeitnehmerInnen dafür mit ihrer Gesundheit teuer bezahlen müssen. Wir fordern Türkis-Grün auf, endlich wieder Politik für die arbeitenden Menschen zu machen,“ fordert Fritz abschließend.

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