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Die humanitäre Lage in Kuba spitzt sich dramatisch zu. Juan – stock.adobe.com

Kuba: Humanitäre Krise verhindern

ÖGB fordert rasche Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung

Die humanitäre Lage in Kuba spitzt sich dramatisch zu. Gemeinsam mit der Katholischen Kirche, den Vereinten Nationen und Gewerkschaften aus zahlreichen Ländern fordert der ÖGB schnelle und konkrete Maßnahmen, um das Leid der Bevölkerung zu lindern.

Neben massiven Problemen bei der Stromversorgung ist inzwischen auch die medizinische Versorgung stark beeinträchtigt. Dringende Operationen können vielfach nicht durchgeführt werden, die Kindersterblichkeit ist deutlich gestiegen und viele Menschen haben nur noch eingeschränkten Zugang zu Lebensmitteln. Für zahlreiche Kubaner:innen reicht es derzeit nur noch für eine Mahlzeit am Tag.

Internationale Stimmen schlagen Alarm

Papst Leo appelliert an alle Verantwortlichen, einen „aufrichtigen und wirksamen Dialog“ zu fördern, um weiteres Leid und Gewalt zu verhindern. Auch der Vorsitzende der kubanischen Bischofskonferenz, Arturo Gonzalez Amador, beschreibt die Situation als „den schwierigsten und traurigsten Moment in der Geschichte unseres Volkes“.

Zugleich warnt der UNO-Generalsekretär vor einer weiteren Eskalation des Konflikts. Die seit Jahrzehnten bestehende Blockade der USA verschärft nach Ansicht vieler internationaler Organisationen die wirtschaftliche und soziale Krise auf der Karibikinsel zusätzlich.

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Solidarität und humanitäre Hilfe jetzt notwendig

Der ÖGB fordert eine rasche humanitäre Lösung unabhängig von politischen Konflikten. Im Mittelpunkt müsse jetzt das Überleben von Millionen Menschen stehen.

„Kubas Einwohner können nicht länger warten. Der Hunger breitet sich aus und besonders Kinder sowie ältere Menschen leiden massiv unter der Situation“, betont ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian.

Durch die anhaltenden Einschränkungen sei normales Arbeiten für viele Menschen kaum möglich. Millionen Arbeitnehmer:innen bräuchten dringend Perspektiven, um wieder arbeiten und zum Wiederaufbau des Landes beitragen zu können.

Der ÖGB appelliert daher an die internationale Gemeinschaft, rasch zu handeln und humanitäre Solidarität in den Mittelpunkt zu stellen.