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Auch Beschäftigte der AUVA-Zentrale kampfbereit

Weitere gewerkschaftliche Maßnahmen, wenn Regierungspläne am Tisch bleiben

Bei der heutigen Betriebsversammlung in der Zentrale der AUVA in Wien beschlossen die Beschäftigten weitere gewerkschaftliche Maßnahmen, solange die Drohung, die AUVA aufzulösen oder zu schwächen, nicht vom Tisch ist. Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) sagte ihre volle Unterstützung zu.

Betriebsratsvorsitzender Rainer Hawlicek bezog sich auf die im ORF vertretene Position von Vizekanzler Strache, die AUVA soll sich auf ihre ureigenen Aufgaben bei Arbeitsunfällen konzentrieren. „Was der Vizekanzler nicht gesagt hat, ist, wer sich künftig etwa für die beitragsfreie Unfallversicherung von Kindern, SchülerInnen und Studierenden kümmern soll“, so Hawlicek.

Der Betriebsratsvorsitzende forderte die Anwesenden auf, die Onlinepetition der Initiative #aufstehn zu unterstützen, in der Hoffnung, die 100.000er-Marke bald zu überschreiten. (https://mein.aufstehn.at/petitions/die-auva-darf-nicht-zerschlagen-werden-1?source=tw)

Zentralbetriebsratsvorsitzender Erik Lenz wies unter anderem auf die Unfallversicherung der freiwilligen Helfer bei Blaulichtorganisationen (Feuerwehr, Rettung) hin, wo auch nicht klar sei, wer künftig die Versicherung übernehmen werde, sollte die AUVA aufgelöst werden.

Lenz kündigte weitere Aktionen in der Öffentlichkeit an.

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