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Reiche gewinnen 2,5 Mrd. Dollar pro Tag

Milliardäre werden reicher, Arme verlieren Geld – ArbeitnehmerInnen müssen entlastet werden

Während das Vermögen der Milliardäre im vergangenen Jahr um zwölf Prozent gestiegen ist, hat die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung elf Prozent verloren. Das ergibt die Studie der Nothilfeorganisation Oxfam, wie die APA am 21. Jänner berichtet. Die Superreichen dieser Welt sind vergangenes Jahr also um satte 2,5 Milliarden US-Dollar (2,19 Milliarden Euro) pro Tag reicher geworden. In Autos gerechnet sind das rund 150.000 neue Ford Fiesta pro Tag!

Der Bericht "Public Good or Private Wealth" (Gemeinnutz oder privater Reichtum) wurde im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos veröffentlicht, bei dem diese Woche wie jedes Jahr die Spitzen aus Politik und Wirtschaft zusammenkommen.
 
Investitionen in Bildung, Gesundheit sowie faire Steuern
Oxfam kritisiert in dem Bericht, dass öffentliche Angebote in den Bereichen Bildung, Gesundheit und soziale Sicherung "weltweit dramatisch unterfinanziert" seien, obwohl diese Armut und Ungleichheit wesentlich verringern würden. Es brauche deshalb mehr Investitionen in öffentliche Bildung und Gesundheitsversorgung sowie eine effektivere Besteuerung von Konzernen und Vermögenden.
 
Steuerreform: ArbeitnehmerInnen zahlen ca. 80 Prozent des Steueraufkommens und müssen entlastet werden
Auch in Österreich ist Vermögen ungleich verteilt und zählt damit zu den Spitzenreitern in ganz Europa. Und obwohl ArbeitnehmerInnen nicht zu den wohlhabendsten Menschen im Land gehören, tragen sie den größten Teil der Steuerlast. Zirka 80 Prozent des gesamten Steueraufkommens in Österreich – das sind Lohnsteuer und Verbrauchssteuern wie die Mehrwertsteuer – wird von den ArbeitnehmerInnen getragen. Bei der von der Bundesregierung angekündigten Steuerreform müssen daher diejenigen, die die größte Steuerlast tragen, auch am meisten entlastet werden.

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Protestmarsch der Beschäftigten im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich
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