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younion: Kinderbildung braucht mindestens 1 Prozent des BIP!

Nicht auf tausende Unterschriften vergessen

 

Eine Online-Umfrage von AK und ÖGB mit 3.500 TeilnehmerInnen hat es klar aufgezeigt: Die Bevölkerung wünscht einen massiven Ausbau der Kinderbildungseinrichtungen. Verlangt wird ein flächendeckendes Angebot, ganztägige und ganzjährige Öffnungszeiten und einheitliche Qualitätsstandards. Damit werden auch langjährige Gewerkschaftsforderungen unterstützt.
„Die Politik muss jetzt endlich reagieren! Es kann nicht schon wieder sein, dass die Zuständigen zwar schön reden, aber weiterhin nichts tun“, sagt Christa Hörmann, Bundesfrauenvorsitzende in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft.
Verärgert ist sie über das Politiker-Argument der knappen Budgets. Hörmann: „Das kann ich schon nicht mehr hören. Die Statistik zeigt, dass im EU-Durchschnitt rund ein Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Kinderbetreuung ausgegeben wird. Österreich schafft gerade einmal 0,67 Prozent. Wir haben also noch gewaltigen Spielraum nach oben – die Regierung muss einfach nur wollen!“
 
Ausbaden muss das zur Zeit äußerst knappe Budget das Personal. Oft wird bis zur völligen Erschöpfung gearbeitet – das zeigt die Zunahme an Überlastungskrankheiten. Auch ein Anstieg an Kündigungen und ein häufiges Nichteintreten in den Beruf werden mir großer Besorgnis registriert. Hier muss rasch mit attraktiven Rahmenbedingungen gezielt gegengesteuert werden, um Menschen für den erfüllenden Beruf begeistern und langfristig halten zu können.

„Niemand aus der Politik darf sagen, nichts von dieser Entwicklung mitbekommen zu haben. Wir haben schon vor längerem tausende Unterschriften übergeben, die unseren Kampf für Verbesserungen in der Kinderbildung unterstützen. Auch unsere Forderung nach einem einheitlichen Bundesrahmengesetz liegt schon seit Jahren auf dem Tisch“, sagt Bundesfrauen-Referentin Jasmin Mrzena-Merdinger.

Christa Hörmann abschließend: „Es ist beschämend für unser Land, wenn die Regierung zwar die Körperschaftssteuer senkt und so den Konzernen Milliarden zukommen lässt, aber nicht ausreichend in unsere Kinder und ihre Bildung investiert.“
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