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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

Streikfreigabe für Sozialwirtschaft

Forderung nach 35-Stunden-Woche bekräftigt, Streikvorbereitungen werden getroffen

Der ÖGB Bundesvorstand hat die Streikfreigabe für die Kollektivvertragsverhandlungen in der Sozialwirtschaft (Pflege, Gesundheit, Soziales) erteilt. Nachdem die Arbeitgeber die Gespräche zur Einführung der 35-Stunden-Woche im Sozialbereich verweigert haben. Die vierte Verhandlungsrunde für die 125.000 Beschäftigten wurde am 29. Jänner in den Abendstunden ergebnislos unterbrochen.

Foto: Barbara Teiber stellte Antrag auf Streikfreigabe Barbara Teiber, Vorsitzende der GPA-djp, stellte am ÖGB-Bundesvorstand den Antrag auf Streikfreigabe für die KV-Verhandlungen in der Sozialwirtschaft.

Warnstreiks, wenn Verhandlungen am 10. Februar scheitern

Die Arbeitgeber verweigern die Gespräche, wenn es um die 35-Stunden-Woche geht. Die Gewerkschaft GPA-djp wird daher die kommende Woche dazu nutzen, die Betriebe auf Warnstreiks vorzubereiten, sollten die Verhandlungen am 10. Februar erneut scheitern. „Darüber hinaus werden in allen Bundesländern im öffentlichen Raum Kundgebungen oder Aktionen stattfinden", ergnzt Eva Scherz, Verhandlerin für die Gewerkschaft GPA-djp. 

Kundgebung am 5. Februar am Stephansplatz

In Wien wird am 5. Februar am Stephansplatz eine Kundgebung stattfinden. Michaela Guglberger, Verhandlerin für die Gewerkschaft vida erklärt: "Die 35-Stunden-Woche ist die einzige Forderung der Gewerkschaften. Wir wissen aus den Betriebsversammlungen letzte Woche, dass die Beschäftigten zu hundert Prozent hinter unserer Forderung stehen und bereit sind, für diese vehement einzutreten. Wenn die Arbeitgeber den Pflegenotstand bekämpfen wollen, täten sie gut daran, die Branche zu attraktivieren. Die 35-Stunden-Woche ist das richtige Mittel dazu."

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