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Drohende Werksschließung: Warnstreik bei MAN

Öffentlicher Protest am 15. Oktober in Steyr

„Es kann nicht sein, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von MAN in Steyr die Zeche für Missmanagement zahlen“, betonen ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian und Johann Kalliauer, Vorsitzender des ÖGB Oberösterreich: „Die gesamte Gewerkschaftsbewegung steht an der Seite der MAN-Beschäftigten.“ Der Niederlassung des LKW-Herstellers in Oberösterreich droht die Schließung, was das Aus für 2.300 Arbeitsplätze bedeuten würde.

„Die gesamte Gewerkschaftsbewegung steht an der Seite der MAN-Beschäftigten.“ ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian und Johann Kalliauer, Vorsitzender des ÖGB Oberösterreich

Ein Plan, den die Beschäftigten nicht kampflos hinnehmen wollen, wie bei einem Koordinationsgespräch der ÖGB-Führung und der Vorsitzenden der zuständigen Gewerkschaften mit dem Betriebsrat in Steyr am 6. Oktober einmal mehr klar wurde. Die Belegschaft wehrt sich gegen die Schließung: Den Auftakt machen ein öffentlicher Protestmarsch und ein Warnstreik am 15. Oktober, so eines der Ergebnisse des Maßnahmenplans, der bei diesem Treffen erarbeitet wurde.

Tausende Existenzen in der Region sind gefährdet

 „Wir werden Seite an Seite mit den Betriebsräten gegen die Verlagerung der 2.300 Arbeitsplätze bei MAN in Billiglohnländer kämpfen. Es kann nicht sein, dass ein profitabler Standort geschlossen wird und MAN damit tausende Existenzen in der Region gefährdet“, stellen auch GPA-djp-Vorsitzende Barbara Teiber und PRO-GE-Vorsitzender Rainer Wimmer.

An den Eigentümer Volkswagen geht der Appell, den profitablen MAN-Standort Steyr nicht leichtfertig kurzfristigem Profitstreben zu opfern, weil damit auch dem Konzern viel Knowhow und Erfahrung verloren gehen würde.

 

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