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Gedenken an Anton Benya

100. Geburtstag des ÖGB-Präsidenten, 1963 bis 1987

Am 8. Oktober 2012 wäre Anton Benya 100 Jahre alt geworden. In seinen 24 Jahren als Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes von 1963 bis 1987 hat Benya viel erreicht: Er war maßgeblich daran beteiligt, die Lage der arbeitenden Menschen im Land zu verbessern. Zahlreiche Gesetze, viele Regelungen, die für uns bis heute selbstverständlich sind, gehen auf seine Ära zurück: Abfertigung für Arbeiter, Arbeitszeitverkürzungen, Mindesturlaub, aber auch, dass ein Krankenstand einen Urlaub unterbricht und vieles mehr.

In Büchern, einer Ausstellung und zahlreichen Veranstaltungen in ganz Österreich wird der ÖGB Anton Benyas gedenken. Warum das Erinnern dem ÖGB wichtig ist, erklärt ÖGB-Präsident Erich Foglar so: "Nicht etwa, weil wir der Vergangenheit nachtrauern und uns die 'alten Zeiten' zurückwünschen: Weil wir für die Zukunft lernen wollen, und weil wir daran erinnern wollen, dass Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter – und unter ihnen Anton Benya ganz besonders – bei der Entwicklung unseres Landes und beim Aufstieg der ArbeitnehmerInnen eine bedeutende Rolle gespielt haben."

Kraft für die Zukunft

Benya selbst war das Erinnern ebenfalls wichtig, auch er wollte die Erinnerung an Vergangenes für die Zukunft nutzen: "Der Blick in die Vergangenheit hat letztlich nur dann einen Sinn, wenn er uns hilft, die Aufgaben der Gegenwart besser zu bewältigen und Kräfte für die Gestaltung der Zukunft freizumachen."

Mit dem Rückblick will der ÖGB zugleich den Blick nach vorne schärfen. Foglar: "Bis heute müssen die ArbeitnehmerInnen um jede Verbesserung ihrer Lage hart kämpfen; bis heute müssen drohende Rückschritte mit der Kraft einer starken Organisation abgewendet werden; bis heute müssen wir bei jeder Veränderung die Frage stellen, die Anton Benya all seinen Entscheidungen zugrunde gelegt hat: Nützt oder schadet das den ArbeitnehmerInnen?"

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