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ÖGB - Österreichischer Gewerkschaftsbund

Schluss mit verrauchten Beisln!

Zwei Jahre Rauchverbot in der tschechischen Gastro bringt weniger Herzinfarkte und Asthma-Anfälle
Rauchverbot in der Gastronomie gefordert. Symbolfoto Tschechien: Schon nach zwei Jahren Rauchverbot verbessert sich Gesundheit

881.569 Unterschriften für das Nichtraucherschutz-Volksbegehren wurden von der türkis-blauen Regierung einfach ignoriert. Jetzt sind die politischen Karten neu gemischt, und die Gewerkschaft vida wiederholt ihre langjährige Forderung nach einem kompletten Rauchverbot in der Gastronomie. „Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer hat das Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz, nur die Menschen in der Gastronomie nicht. Sie werden behandelt wie Menschen zweiter Klasse, ihre Gesundheit ist weniger wert“, kritisiert Berend Tusch, Vorsitzender des Fachbereichs Tourismus in der Gewerkschaft vida, die aktuelle Situation: „Das muss aufhören!“

Tschechien: Schon nach zwei Jahren Rauchverbot steigt Gesundheit

Es geht um den gesundheitlichen Schutz für 220.000 Beschäftigte in Österreichs Hotel- und Gastgewerbe. In den meisten anderen Ländern ist das Qualmen in den Gaststuben schon längst verboten. Vor genau zwei Jahren kam auch Tschechien dazu, und ein Blick über die Grenze zeigt: Das Rauchverbot ist der richtige Weg. Mittlerweile stellen Mediziner bereits einen positiven gesundheitlichen Effekt fest, berichtet das deutschsprachige Portal von Radio Prag.

Ein Viertel weniger Spitalsbehandlungen wegen Asthma-Anfällen

Die Zahl der Fälle akuter Herzinfarkte bei Menschen unter 70 Jahren sind in den zwei Jahren ohne Rauch in den Wirtshäusern bereits zurückgegangen– und zwar um fünf Prozent. Menschen unter 40 Jahren hatten gleich um 25 Prozent weniger Asthma-Anfälle, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.

„Froh, dass sich keiner mehr eine ansteckt“

Das Rauchverbot „ist ganz klar ein Fortschritt und eine tolle Sache. Früher wurde wahnsinnig viel geraucht in den Bars und Kneipen. Für das Personal war das nicht gerade gesund. Aber auch wenn ich jetzt selbst auf ein Bier gehe, bin ich froh, dass sich keiner mehr eine ansteckt. Als ich in meiner Jugend noch geraucht habe, bin ich dafür auch lieber rausgegangen. Das ist angenehmer, als selbst nach Zigaretten zu stinken nach einem Kneipenbesuch“, sagte Jakub Tesář, der in einer Bar in Prag arbeitet, zum Tschechischen Rundfunk.

Auch der Großteil der Facebook-User spricht sich im Rahmen einer ÖGB-Umfrage für das Rauchverbot in der Gastronomie aus:

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