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Burgenland

Gewaltfreie Arbeitswelt

ÖGB-Frauen bieten Informationsvorträge für Interessierte

„Gewalt an Frauen ist ein wichtiges Thema– auch am Arbeitsplatz. Daher unterstützen wir als ÖGB Frauen im Burgenland die Kampagne ´16 Tage gegen Gewalt an Frauen`. Als Arbeitnehmerinnenvertreter wollen wir aber vor allem auf die Probleme in den Betrieben aufmerksam machen. Unser Ziel ist eine Arbeitswelt mit guten Bedingungen und Raum für gesundes Arbeiten. Dazu bieten wir Informationsvorträge an“, erklärt ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Hannelore Binder.


Seit einem Jahr beschäftigen sich die ÖGB-Frauen im Burgenland mit dem Thema „GemeinsamGutArbeiten“. Unsere Studie zeigt die Situation am burgenländischen Arbeitsmarkt. Im Burgenland ist jeder/jede Dritte/r von Gewalt am Arbeitsplatz betroffen. Es trifft Männer und Frauen im selben Ausmaß, Frauen erleben aber eine andere Art der Gewalt. Sie sind Beschimpfungen und Beleidigungen und anzüglichen und diskriminierenden Witzen ausgesetzt. Von Ausgrenzung und Herabsetzung, Mobbing und sexuelle Belästigung sind Frauen stärker betroffen als ihre männlichen Kollegen. Da überwiegend Frauen im Pflegebereich sowie im Handel tätig sind, sind sie es auch, die verstärkt von Gewalt durch PatientInnen, Angehörigen oder KundInnen betroffen sind.


Die Ursachen für Belästigung und Gewalt im Betrieb liegen zu einem großen Teil auch in der Arbeitsorganisation. Zunehmende Belastungen durch Konkurrenzdruck, knappe Personalressourcen, überlange Arbeitszeiten, Angst um den Arbeitsplatz sowie fehlende Kommunikation erhöhen das Risiko für Gewaltvorkommnisse.


„Ein positives, wertschätzendes und gewaltfreies Arbeitsklima sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Besonders wichtig ist daher eine Auseinandersetzung und Prävention auf allen Ebenen, durch Wegschauen und Schweigen wird das Leid der Betroffenen zusätzlich vergrößert“, betont ÖGB-Landessekretärin Dorottya Kickinger.
Die ÖGB-Frauen bieten daher interessierten Organisationen, Unternehmen und Führungskräften Informationsvorträge an, bei denen das Thema diskutiert werden kann, aber auch mit ExpertInnen an möglichen Verbesserungen gearbeitet wird.

 

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