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Burgenland

Corona-Zwischenbilanz

3.800 ÖGB-Beratungen, 400 genehmigte Kurzarbeitsanträge

„Die Corona-Krise ist für uns alle eine große Herausforderung. Viele Menschen sind in Kurzarbeit oder haben ihren Arbeitsplatz verloren. Für sie und ihre Familien ist diese Krise eine große Herausforderung. Als ÖGB Burgenland tun wir alles, um die Folgen dieser Krise so gut es geht abzufedern. Sei es mit Beratung oder mit der Genehmigung von Kurzarbeitsanträgen oder auf Sozialpartnerebene mit der Verbesserung der Rahmenbedingungen“, fasst ÖGB-Landesvorsitzender Erich Mauersics zusammen.

Die Corona-Hotline von ÖGB und AK war für viele betroffene ArbeitnehmerInnen wohl die erste Anlaufstelle bei Fragen zur Krise. 30.000 Menschen haben bisher die Hotline angerufen. Zu den Osterfeiertagen (Karsamstag, Ostersonntag- und Montag) wird es keinen Hotline-Betrieb geben. Ab Dienstag, 14. April, ist die Corona-Hotline wieder von Montag bis Freitag unter 0800 22 12 00 80 erreichbar. Unterstützt wird die Hotline-Beratung auch von ÖGB-Mitarbeiterinnen aus dem Burgenland.

Zusätzlich haben die RechtsexpertInnen des ÖGB Burgenland und der Gewerkschaften 3.800 Mal Fragen am Telefon oder per Email, WhatsApp oder über Social Media beantwortet. Die Hauptthemen dabei waren die Themen Kurzarbeit mit Bezahlung, Arbeitszeit und Urlaubsverbrauch, Betriebsschließungen und damit einhergehende Kündigungen bzw. einvernehmliche Auflösungen sowie Quarantäne und Freistellung von Risikogruppen. Mehr als 2.300 Beratungen davon fanden in ungarischer Sprache statt und betrafen die Situation der GrenzpendlerInnen. 

Außerdem haben die Fachgewerkschaften im Burgenland bereits mehr als 400 Kurzarbeitsanträge genehmigt. Viele werden derzeit beim Arbeitsmarktservice abgearbeitet. „Unser Dank gilt hier den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim AMS, die unermüdlich an diesen Kurzarbeitsanträgen arbeiten“, erklärt ÖGB-Landessekretär Andreas Rotpuller.

„Wir müssen alles dafür tun, dass aus der Corona-Krise keine Sozialkrise für die Burgenländerinnen und Burgenländer wird. Niemand darf auf der Strecke bleiben, koste es was es wolle“, fordert Rotpuller abschließend.

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