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Kärnten

ÖGB-Lipitsch: „Regierung gefährdet Einsatzfähigkeit der Feuerwehren“

Protest gegen 12-Stunden-Tag: ÖGB Kärnten ruft Feuerwehren zur Beteiligung auf

Der von der Regierung geplante 12-Stunden-Tag würde die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren künftig deutlich erschweren. Der ÖGB Kärnten ruft die Feuerwehren auf, sich am Protest gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche zu beteiligen.

Durch die geplante Reform des Arbeitszeitgesetzes können Überstunden künftig auf einfachste Weise angeordnet werden. Zusätzlich können Beschäftigte an vier Sonn- oder Feiertagen zum Arbeiten verpflichtet werden. „Dieses Vorhaben der Regierung stellt eine ernstzunehmende und scheinbar noch unterschätzte Gefährdung des Vereinslebens und der Einsatzfähigkeit der Feuerwehren dar“, so ÖGB Landesvorsitzender Hermann Lipitsch.

„Die Herausforderungen an unsere Feuerwehrleute steigen von Jahr zu Jahr. Aufgabenbereiche und Arbeitsumfang werden immer größer und das verlangt natürlich nach regelmäßigen Übungen, Wartungsarbeiten und Kursen“, so Lipitsch, der bis vor zwei Jahren selbst noch als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Puch im Einsatz war.

„Wenn in Hinkunft ein vorübergehend auftretender Arbeitsbedarf ausreicht, um die Beschäftigten 12-Stunden täglich arbeiten zu lassen, setzt man damit das Überleben der Freiwilligen Feuerwehren im Land massiv aufs Spiel“, so der ÖGB Landesvorsitzende weiter.

Die Gewerkschaft vida sowie der ÖGB Kärnten rufen die Freiwilligen Feuerwehren daher zur Unterstützung im Protest gegen den 12-Stunden-Tag auf. „Natürlich sind auch all jene eingeladen, an der Demonstration am 30. Juni in Wien teilzunehmen, denen die Sicherheit im Land und das Weiterbestehen einer funktionierenden Feuerwehr in Kärnten am Herzen liegen“, so Lipitsch abschließend.

 

 


 

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