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Kärnten
Abstimmung zur Resolution

BetriebsrätInnenkonferenz zum Handels-KV in Kärnten

Am 29. Oktober wurde die 2. Runde der Verhandlungen um den Handels-Kollektivvertrag in Wien ergebnislos beendet – die Fronten zeigen sich verhärtet. Daher wurde am Donnerstag, dem 7. November im Jugendgästehaus Klagenfurt eine BetriebsrätInnenkonferenz der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten-Druck, Journalismus, Papier) abgehalten.

In Klagenfurt versammelten sich am Donnerstag, dem 7.11.2019 mehr als 40 BetriebsrätInnen, um über die weitere Vorgehensweise zu beraten. Für Günther Granegger, Regionalsekretär der GPA-djp Kärnten ist das von Arbeitgeberseite vorgelegte Angebot von 1,9 % Gehaltserhöhung eine Verhöhnung der Handelsangestellten. „Wir bleiben bei unserer Forderung von 100,-- € Gehaltserhöhung für Handelsangestellte auf Vollzeitbasis, das entspricht einem Plus von 4,4 %“, so Granegger. Nicht nur haben sich die MitarbeiterInnen dieses Plus aufgrund der positiven Branchenentwicklung verdient, auch die daraus resultierende Stärkung des Konsums würde einen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilisierung leisten. Die drei zusätzlichen Freizeittage zur Entlastung der ArbeitnehmerInnen sowie die 130,--€ Schulstartgeld für Lehrlinge bleiben als Forderungen ebenfalls aufrecht.

„Um die Zukunft im Handel positiv zu gestalten, sollten alle an einem Strang zu ziehen“, sagt Jutta Brandhuber, Geschäftsführerin der GPA-djp Kärnten bezugnehmend auf die wenig wertschätzenden Aussagen von Arbeitgeber-Verhandler Peter Buchmüller. Er ist der Ansicht, dass Teilzeitbeschäftigte im Handel nicht unter Stress leiden würden, Kampfmaßnahmen in seiner Branche würden ihn „wenig jucken“ und Streiks seien ihm „Wurscht“.

 

Brandhuber sieht die Forderungen für die Arbeitgeberseite leistbar und für die ArbeitnehmerInnen mehr als gerechtfertigt: „Die Angestellten und Lehrlinge im Handel sind durch ihre Arbeit maßgeblich an der gute Umsatz- und Gewinnentwicklung beteiligt und sollen daher auch einen fairen Anteil davon bekommen. Die zusätzlichen Freizeittage sichern die dringend notwendige Zeit zur Erholung, denn eine gelungene Work-Life-Balance steigert auch die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen“.

 

Die nächste Handels-KV-Verhandlungsrunde findet am 12. November statt.  Sollte es auch bei diesem Termin zu keiner Einigung kommen, werden Betriebsversammlungen einberufen und weitere Maßnahmen in den Betrieben geplant.

Eine Resolution über die weitere Vorgehensweise wurde einstimmig von allen anwesenden BetriebsrätInnen beschlossen.

 

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