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Kärnten

Gerald Loidl als Vorsitzender der GPA-djp Kärnten bestätigt

Gerald Loidl wurde mit 98,6 % zum Vorsitzenden der GPA-djp Kärnten wiedergewählt.

Nachdem die Corona-Krise die Pläne rund um das Regionalforum der Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Kärnten im März durchkreuzte, werden nun neue, zukunftsträchtige Wege beschritten. Unter dem Motto „Mach Dich Stark!“ fand heute das Regionalforum erstmals digital statt: In einer Onlineabstimmung konnten die ca. 90 Konferenzdelegierten ihre Stimme abgeben, die Wahl wurde sowohl notariell als auch von der Bundeskontrolle in Wien überwacht. Das Ergebnis: Mit eindrucksvollen 98,6 % wurde dabei Gerald Loidl von den Delegierten erneut zum Regionalvorsitzenden der GPA-djp Kärnten gewählt.

Arbeitslosengeld – Erhöhung dringend notwendig

Loidl, Zentralbetriebsratsvorsitzender der KELAG, freut sich über das Vertrauen, das ihm seitens der Delegierten entgegengebracht wurde. „Ich sehe dieses Ergebnis als einen klaren Auftrag, unsere erfolgreiche Kollektivvertragspolitik fortzusetzen und uns weiterhin auch auf gesetzlicher Ebene für eine Verbesserung der Lebensqualität der Menschen einzusetzen“, so Loidl.

Die Krise hat gezeigt, dass die Einbindung der Sozialpartner von zentraler Bedeutung ist. „Bei der Ausarbeitung des Corona-Kurzarbeitsmodells war die Gewerkschaft federführend beteiligt. So konnten wir tausende Menschen vor der Arbeitslosigkeit bewahren. Auch in den nächsten Monaten wird sich zeigen, dass Österreich mithilfe dieses herausragenden Modells besser aussteigen wird als viele andere Länder“, so Loidl. All jenen Beschäftigten, die durch die Krise mit dem plötzlichen Jobverlust konfrontiert sind, muss daher schnell und effektiv geholfen werden. „Die von der Bundesregierung festgelegte Einmalzahlung von 450 € ist an Geringschätzung kaum zu überbieten. Ein Beispiel: Eine Alleinerzieherin, die durch die Corona-Krise ihre Arbeit verloren hat und zuvor 1600 € netto verdient hat, bekommt bei der aktuellen Nettoersatzrate von 55 % gerade mal 880 € Arbeitslosengeld. Wie soll man davon Miete, Energie, Nahrungsmittel bezahlen und seinem Kind ein vernünftiges Leben bieten können?“, so Loidl. Die Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 % Nettoersatzrate bleibt daher eine zentrale Forderung für die ArbeitnehmerInnen: „Der Vergleich zeigt, dass sich Österreich in Sachen Arbeitslosengeld weit unter dem internationalen Schnitt befindet. Es geht hier um Existenzen, die auf dem Spiel stehen – der Spruch „Koste es, was es wolle“ darf keine leere Worthülse sein, schon gar nicht bei den am stärksten Betroffenen. „Die Erhöhung des Arbeitslosengeldes ist auch ein effektives Instrument, um die Konjunktur anzukurbeln und die Kaufkraft jedes/r Einzelnen zu stärken“, bekräftigt Loidl abschließend.

 

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