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Oberösterreich

ÖGB Fachgruppe für Gesundheits- u. Sozialberufe:

80 Hebammen diskutieren über die Zukunft der Berufsgruppe

80 Hebammen, sowohl freiberuflich tätige Kolleginnen als auch Kolleginnen aus den oberösterreichischen Krankenanstalten, haben heute über die Zukunft ihrer Berufsgruppe in der Arbeiterkammer OÖ diskutiert. Sie alle folgten dem Aufruf der ÖGB Fachgruppe für Gesundheits- und Sozialberufe. „Die heutige Veranstaltung war ein voller Erfolg“, zeigt sich Branko Novaković, Vorsitzender der ÖGB Fachgruppe und gleichzeitig Zentralbetriebsratsvorsitzender im Kepler Universitätsklinikum, erfreut. „Als Fachgruppe im ÖGB haben wir die Möglichkeit, die Hebammen in ganz Oberösterreich zu vertreten. Und heute haben wir gemeinsam mit den Kolleginnen erarbeitet, wo wir die Schwerpunkte setzen werden – beispielsweise beim Gehalt der Hebammen.“

Bereits in der Vergangenheit konnte auf Betreiben der ÖGB Fachgruppe und des KUK Zentralbetriebsrats viel erreicht werden, etwa die Ausweitung der Hebammen-Ausbildung an der FH OÖ: ab sofort wird in jedem Jahr ein Ausbildungslehrgang starten. In der Vergangenheit wurde in jedem dritten Jahr kein Jahrgang ausgebildet.

Großes Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam mit den oberösterreichischen Hebammen festzulegen, wo künftig Schwerpunkte gesetzt werden müssen. Hier ist auch das oberösterreichische Hebammengremium als wichtiger Verbündeter nicht wegzudenken. Als wesentlichen Punkt nannten die Teilnehmerinnen eine Anhebung des Gehalts: Die Akademisierung der Hebammen-Ausbildung wird bis heute in der oö. Einreihungsverordnung nicht abgebildet. Noch wichtiger ist für die Hebammen jedoch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Krankenanstalten: insbesondere mehr Personal ist nötig, um eine ausreichende Betreuung der Mütter und ihrer Kinder vor, während und nach der Geburt gewährleisten zu können. Denn auch wenn Hebammen für ihren Beruf als Starthelferinnen ins Leben brennen: sie wollen sich nicht verheizen lassen.
 

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