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Oberösterreich

GPF: Vorsitzender Markus Sammer von 100 Prozent der Delegierten wiedergewählt!

Ein starkes Signal der Geschlossenheit setzten die 96 Delegierten zum 19.GPF-Landes-gruppentag in der Arbeiterkammer in Linz.

Neben Markus Sammer, der bereits seit 2011 die Funktion des Landesgruppenvorsitzenden ausübt, wurde auch die gesamte GPF-Landesgruppenleitung vom höchsten Gremium der Landesorganisation mit 100 Pro-zent der Delegiertenstimmen gewählt.

Der ÖGB-Landesvorsitzende, AK-Präsident Johann Kalliauer, dankte den GPF-Gewerk-schafterInnen, BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen für ihre Leistungen.
„Der ÖGB, die AK und die BetriebsrätInnen sind wichtige Allianzen für eine wirkungsvolle Ar-beitnehmervertretung. Dort, wo das Vorenthalten von ArbeitnehmerInnenansprüchen zum System wird, hört sich der Spaß auf.“
Kalliauer kritisierte außerdem die Respektlosigkeit des Postmanagements: „Es wird grund-sätzlich erst dann auf Interventionen reagiert, wenn die gerichtliche Klage am Tisch liegt. Da-her war die Post auch beim letzten AK-Schwarzbuch der Arbeitswelt mit jenen Unternehmen vertreten, die ebenfalls Ansprüche ihrer Beschäftigten wiederholt ignorieren.“


FSG-Landesvorsitzender Andreas Stangl unterstrich die enorme Bedeutung der PostlerInnen bei der Zustellung der Briefwahl für die AK-Wahl und ersuchte um Unterstützung für eine gute Wahlbeteiligung.

GPF-Bundesvorsitzender Helmut Köstinger brachte die Herausforderungen für alle Sparten auf den Punkt: „Es zählt nur mehr der Cash, nicht mehr der Mensch. AK und ÖGB sollen geschwächt werden, damit die Regierung noch mehr für Großkonzerne umsetzen kann.“

Große Einigkeit zwischen den Fraktionen (FSG, FCG) zeigte auch die Behandlung der insge-samt 17 Anträge, die alle einstimmig beschlossen wurden.
Es werden unter anderem finanzielle Verbesserungen für KV-Neu-Bedienstete im Postbereich, Verbesserungen beim Pflegegeld und der Pflegefreistellung, der sechsten Urlaubswoche und ein leistbares Gesundheitssystem für alle gefordert.
Diese Forderungen stellen ein Arbeitsprogramm für die nunmehr fünfjährige Funktionsperiode dar.

Beim Abschluss des Landesgruppentages zeigte sich der Vorsitzende Markus Sammer opti-mistisch: „Mit dieser Geschlossenheit und Einigkeit zwischen den Fraktionen, werden die Probleme besser zu bewältigen sein. Die Bediensteten wollen Auseinandersetzungen inner-halb ihrer Interessenvertretung nicht.“

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