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Salzburg

Facebook-Aktie bleiben weiterhin im Sinkflug

Wertverlust von 38 auf 28 Euro an der Börse

Der Sinkflug der Facebook-Aktie geht unvermindert weiter. Die Aktie des weltgrößten sozialen Netzwerks ist am Dienstag an der New Yorker Börse um bis zu zehn Prozent eingebrochen. Die Papiere fielen im Verlauf auf 28,65 Dollar je Titel, um mit 28,84 Dollar - minus 9,6 Prozent - zu schließen. Damit lag die Aktie deutlich unter dem Ausgangskurs von 38 Dollar am 18. Mai.

 

Nicht einmal ein Bericht der New York Times über ein anstehendes Facebook-Smartphone konnte der Aktie letztlich Auftrieb geben. Das Gerät könnte demnach im kommenden Jahr herauskommen. Die Zeitung berief sich bei ihren Angaben unter anderem auf ungenannte Facebook-Mitarbeiter.

 

Facebook war am Freitag vorletzter Woche an die Börse gegangen. Es sollte ein Triumph werden; es wurde ein Desaster mit technischen Pannen zum Handelsstart und anhaltenden Kursverlusten. Die Anleger der ersten Stunde hatten 38 Dollar je Anteilsschein gezahlt. Ihr Verlust liegt damit bei 22 Prozent.

 

Der größte Internet-Börsengang aller Zeiten beschäftigt inzwischen auch die Gerichte, die Finanzaufsicht und die Politik. Anleger werfen Facebook und den beteiligten Banken vor, ihnen wichtige Informationen vorenthalten zu haben. Das Geschäft wachse langsamer als gedacht. Der Zorn der Anleger ist auch deshalb so groß, weil das Unternehmen und dessen Alteigentümer beim Börsengang rund 16 Mrd. Dollar eingenommen hatten. Auch Gründer Mark Zuckerberg versilberte einen Teil seiner Aktien und nahm dabei gut 1,1 Mrd. Dollar ein.

 

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