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Tirol

Wohlgemuth: Airbnb-Verbot dürfte einzige Möglichkeit sein

„Rarer Wohnraum darf nicht Profit geopfert werden!“

Ein umfassendes Verbot, Innsbrucker Wohnungen über die Plattform Airbnb zu vermieten, fordert Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth angesichts des knappen Immobilienangebots und der explodierenden Mietpreise. „Die InnsbruckerInnen müssen wichtiger sein als Gewinn!“

Bis zu 1.500 Angebote gibt es täglich allein für Innsbruck. „Diese Wohnungen werden am Markt dringend gebraucht! Die Preise explodieren, für ein WG-Zimmer zahlen Studenten mittlerweile 500 Euro und mehr. Gleichzeitig wird Wohnraum bewusst nicht der Bevölkerung zur Verfügung gestellt sondern für Touristen reserviert, um hier noch mehr Profit rauszuschlagen!“, ärgert sich Wohlgemuth, der in dieser Causa seine Unterstützung für Hotellerie-Obmann Mario Gerber betont. Für den Gewerkschaftsvorsitzenden wird die einzige Lösung ein komplettes Verbot von Kurzzeitvermietungen von Innsbrucker Wohnungen über Airbnb oder vergleichbare Plattformen sein. Der ÖGB-Vorsitzende verweist zudem darauf, dass laut Experten einige private Unterkunftsanbieter jährlich hunderttausende Euro allein an Ortstaxen nicht abführen. „Auch arbeitsmarkpolitisch darf man nicht vergessen, dass Airbnb dem Arbeitsmarkt keine bis sehr wenig Arbeitsplätze anbietet. Der Nutzen für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker fällt daher sehr bescheiden aus“, bilanziert der ÖGB-Vorsitzende abschließend.

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