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Vorarlberg
Damit der Karfreitag nicht zum Ka-Feiertag wird...

Wie am Karfreitag frei?

Bis 4. April kann „persönlicher Feiertag“ angemeldet werden. So funktioniert die neue Regelung...

Ende Februar haben ÖVP und FPÖ die neue Karfreitagsregelung beschlossen. Nachdem der EuGH die bislang geltende Regelung als diskriminierend eingestuft hatte, musste gehandelt werden. Eine Lösung im Sinne der ArbeitnehmerInnen hätte darin bestanden, allen einen zusätzlichen Feiertag zuzugestehen. Die Regierung hat sich aber für die denkbar schlechteste Variante entschieden: Der Karfreitag wurde für alle gestrichen. Wer dennoch freihaben möchte, muss sich nun einen Urlaubstag - nun „persönlicher Feiertag“ genannt - nehmen. Der „persönliche Feiertag“ muss aber rechtzeitig beim Arbeitgeber gemeldet werden.

So funktioniert es

1 x pro Urlaubsjahr kann jeder Arbeitnehmer/jede Arbeitnehmerin den Zeitpunkt des Antritts eines Urlaubstags einseitig bestimmen. Hierfür kann er/sie irgendeinen beliebigen Tag wählen. Der Zeitpunkt muss spätestens drei Monate im Vorhinein schriftlich bekannt gegeben werden.

Übergangsbestimmung

3 Monate lang ab Inkrafttreten des neuen Gesetzes (ab 22. März 2019) gilt eine kürzere Ankündigungsfrist von 2 Wochen. Damit kann ein „persönlicher Feiertag“ noch für den Karfreitag 2019 (19. April 2019) genutzt werden. Rechtzeitige Meldung für den heurigen Karfreitag bis 4. April 2019 (bis Ende der Bürozeiten).

Probleme

Wer keinen Urlaub mehr übrighat, hat „Pech gehabt“. Wer zu kurz beschäftigt ist (nach der Übergangsfrist: kürzer als 3 Monate), hat auch Pech gehabt.

Antrag abgelehnt

Sollten ArbeitgeberInnen das Ersuchen des Arbeitnehmers ablehnen, steht den Beschäftigten das Feiertagsentgelt – also das doppelte Gehalt – zu.

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