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Frauen

ÖGB-Schumann: Lange Arbeitslosigkeit schlägt bei Frauenpensionen doppelt zurück

Kindererziehungszeiten bis zum 8. Lebensjahr anrechnen

„Vor allem Frauen sind von der Corona-Arbeitslosigkeit betroffen“, ist Korinna Schuman, ÖGB-Frauenvorsitzende und Vizepräsidentin, besorgt. Die Arbeitslosenzahlen sinken aktuell kaum mehr, wie die heute präsentierten Arbeitsmarktdaten zeigen. Es brauche daher dringend spezielle Beschäftigungs- und Qualifikationsprogramme für Ältere, Junge und Frauen. „Denn eine lange Arbeitslosigkeit schlägt bei Frauen doppelt zurück. Im Jahr 2020 bekommen Frauen noch immer um 42 Prozent weniger Pension als Männer“, verweist Schumann auf den Equal Pension Day am 30. Juli.

Fehlende Kinderbildungseinrichtungen und veraltete Rollenzuschreibungen in der Gesellschaft führen ebenso zu einer geringeren Beschäftigungsquote von Frauen und in Folge zu einer niedrigeren Pension. Die ÖGB Frauen fordern daher die stufenweise Verlängerung der Anrechnung der Kindererziehungszeiten bis zum 8. Lebensjahr des Kindes, statt bisher bis zum 4. Lebensjahr – und das unabhängig vom Beschäftigungsausmaß. „Unser neues Modell würde Frauen insgesamt 175,40€ mehr im Monat bringen. Kindererziehung ist eine zentrale Aufgabe in unserer Gesellschaft – das muss politisch anerkannt und wertgeschätzt werden“, fordert die Vizepräsidentin.

 
 

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