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Coronavirus - Beschäftigte in Bewachungsbranche oft fahrlässig dem Virus schutzlos ausgeliefert

vida-Wodtischka: „Sofortige Ausstattung mit Schutzmasken und Desinfektionsmitteln“

„Jetzt brauchen diejenigen verstärkt Schutz, die uns schützen!“, mahnt Ursula Woditschka, Sekretärin des Fachbereichs Gebäudemanagement in der Gewerkschaft vida. „Ein unsichtbarer Gegner überrollt derzeit Österreich und gerade die ArbeitnehmerInnen im Bewachungsgewerbe sind besonders intensivem Kontakt mit Menschen ausgesetzt. Ein erhöhter Infektionsschutz ist jetzt Gebot der Stunde. Hier kann nicht länger gewartet werden“, so die vida-Gewerkschafterin.

 

Gesundheitsschutz der MitarbeiterInnen oberstes Gebot

 

Hunderte MitarbeiterInnen aus Bewachungsunternehmen sind derzeit vor Spitälern, Lebensmittelgeschäften und auch Behörden postiert, meist ohne Infektionsschutz, betont Woditschka: „Wir fordern Schutzmasken, Handschuhe und Desinfektionsmittel für die Betroffenen! Zudem ist es wichtig, dass diese ArbeitnehmerInnen auch ausreichend Schlaf bekommen. Dienstpläne müssen dringend angepasst werden. Gerade in diesen Ausnahmezeiten müssen die Arbeitgeber verstärkt darauf achten, ihre Beschäftigten mit größter Sorgfalt zu behandeln. Wenn Beschäftigte im Bewachungsbereich aufgrund von Erschöpfung jetzt vermehrt ausfallen, bricht eine immens wichtige Gruppe gerade in Zeiten der Krise einfach weg.“

 

Die MitarbeiterInnen in der Bewachung sind es gewohnt, „in brenzligen Situationen ihren Mann oder ihre Frau zu stehen. Selbstverständlich ist das natürlich nicht und schon gar nicht ohne ausreichende Schutzausrüstung. Gerade weil in dieser Branche auch vermehrt ältere ArbeitnehmerInnen zum Einsatz kommen, ist auf diese Risikogruppe besonders zu achten!“, schließt Woditschka.

 

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