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Nicht genug!

Leistungen des Sozialstaats müssen langfristig abgesichert werden

Steuern und Sozialversicherungsbeiträge finanzieren viele Leistungen des Staates, vom Straßenbau über sauberes Wasser, Kindergärten, die Pensionen, Spitäler, … Aber nicht alle leisten faire Beiträge, darum kommt der Sozialstaat immer wieder unter Druck. ÖGB und Gewerkschaften verlangen daher: Vermögenssteuern! Damit diese und weitere Leistungen auch in Zukunft gesichert sind:

Kindergarten: 4.740 Euro/Jahr
Österreich gibt laut OECD im Schnitt 4.740 Euro pro Kind und Jahr für den Kindergartenplatz aus. Der Sozialstaat sorgt dafür, dass sich alle Eltern Kindergartenplätze leisten können. In Wien zum Beispiel um null bis 226 Euro pro Monat.

Volksschule: 6.400 Euro/Jahr
Laut OECD gibt Österreich pro Volksschulplatz knapp über 6.400 Euro aus. Kosten für die Eltern im Sozialstaat: null Euro. 

Schulbuch: 83 Euro/Jahr und Kind
Über acht Millionen Schulbücher werden jedes Jahr für rund 1,2 Millionen SchülerInnen angekauft. Im Schnitt bekommt jedes Kind sieben Bücher pro Schuljahr. Das kostet laut Familienministerium pro Kind 83 Euro. Im Sozialstaat beträgt der Selbstbehalt aber nur zwischen null und circa 15 Euro.

Verkehr: Jahreskarte in London: 1.246 Euro
Eine Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel in London kostet 1.246 Euro, in Dublin 1.416 Euro, in Oslo 914 Euro, in Stockholm 795 Euro, ... Liberalisierte und privatisierte Verkehrsanbieter, wie zum Beispiel in London, wollen Gewinne machen, nicht sozial tätig sein. In Wien zahlt man 365 Euro für eine Jahreskarte, in Linz 378, … Der Betrieb der Öffis kostet in Österreich ungefähr 2,5 Milliarden Euro (ohne Infrastruktur). Zwei Drittel davon zahlen wir aus Steuermitteln.

Blinddarm-Operation: 2.180 Euro
Operation, fünf bis sechs Tage stationärer Aufenthalt und Nachversorgung verursachen laut Hauptverband der Sozialversicherungsträger Kosten von rund 2.180 Euro.

Geburt: 2.090 Euro
Eine komplikationslose Geburt mit vier bis fünf Tagen Aufenthalt und medizinischer Nachversorgung von Mutter und Kind kostet laut Hauptverband der Sozialversicherungsträger 2.090 Euro.

Armutsgefährdet: 96 Prozent der PensionistInnen
Ohne Sozialleistungen und Pensionen wären in Österreich laut Statistik Austria 43 Prozent der Menschen armutsgefährdet, in PensionistInnenhaushalten wären es sogar 96 Prozent. Dank sozialstaatlicher Leistungen und Pensionen sind „nur“ 15 Prozent der PensionistInnenhaushalte von Armut gefährdet. Immer noch zu viele – weniger werden es mit einem noch besser ausgebauten und fair finanzierten Sozialstaat.

ÖGB-Film: Was der Sozialstaat alles leistet


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